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Demenz beim Hund [Hits: 304]

Hallo Fories, hat jemand von Euch Erfahrungen zum Thema Demenz beim Hund? Bin auf der Suche nach Infos. Danke.

Wind-im-Haar


28.09.2018 - 10:11
Wind-im-Haar

Gestern hatte ich mit Raksha nen Termin beim Neurologen in der Klinik. Er war sehr nett, hat sich ne Menge Zeit genommen, um mir zuzuhören, Raksha zu untersuchen (sogar auf dem Boden, sie musste nicht auf den Tisch!) und ausführlich zu erklären. Nach seiner Untersuchung ging er davon aus, dass sie keinen Tumor hat. Wobei das letztendlich auch egal wäre, da er bei so einem alten Hund keine Schädel-OP mehr empfehlen würde. Deshalb auch kein CT zur endgültigen Abklärung. Seine Diagnose ist, wie ja auch schon meine Freundin und mein Haustierarzt vermutet hatten, Demenz.
Tun kann man nicht wirklich was. Es wird nicht mehr besser, es wird nur schlimmer werden. Man kann es lediglich versuchen, etwas im Voranschreiten zu bremsen. Sie bekommt weiter die Tabletten, die sie ja schon seit Anfang Juli nimmt, und für den Notfall hab ich was zur Beruhigung da.
Auf Anraten des Arztes werde ich sie in Zukunft räumlich begrenzen, wenn sie alleine bleiben muss, sie sitzt jetzt in der Küche. In der Tür ist ein Trenngitter, sie kann Lissy im Nachbarzimmer also sehen. Ich war ja unsicher, ob sie über das umherlaufen Stress abbaut, oder ob sie sich reinsteigert, und er mein, letzteres ist der Fall. Wenn sie nur ein Zimmer hat, kann sie ihren "Kontrolltrieb" nicht ausleben. Außerdem besteht dann nicht die Gefahr, dass die beiden Hunde aneinander geraten, oder dass sie irgendwo abstürzt.
Wie schnell das ganze voranschreiten wird, kann man nicht sagen. Kann sein, dass wir nur noch zwei Wochen haben, kann sein, das es noch ein halbes Jahr ist. Möglich ist auch, dass es zwischendurch mal wieder ne Weile Ruhe und scheinbare Besserung gibt. Wir werden sehen.
Was der Doc mir gestern auch nochmal ganz klar gesagt hat, ist, wenn sie Anfälle bekommt, wird es Zeit, sie gehen zu lassen. Das hatte mir aber ja auch meine Beste, selbst Tierärztin, auch schon gesagt. Ich weiß, worauf ich achten muss und wie ich erkenne, ob sie in meiner Abwesenheit einen epileptischen Anfall hatte. Es gibt zwar Medikamente, die das unterdrücken könnten, aber die wirken zusätzlich negativ aufs Gehirn, sagte der Neurologe gestern. Vielleicht installieren wir sicherheitshalber ne Kamera.
Insofern habe ich jetzt von drei Tierärzten unabhängig voneinander die gleiche Diagnose bekommen. Und alle drei sagen auch, wann es definitiv Zeit wird. Jetzt noch nicht, aber es ist absehbar. Solange ich durch die räumliche Begrenzung tagsüber verhindern kann, dass sie Panikattacken hat, ist es okay. Ich kann ja nicht rund um die Uhr da sein, um ihr im Notfall was einzugeben und sie fest zu halten. Und wenn sie dann womöglich stundenlang Todesangst ausstehen muss, wenn sie alleine ist, wird das auch nicht mehr aufgewogen dadurch, dass sie beim Spaziergang ne Stunde Spaß hat (sofern sie grad nen lichten Moment hat). Der körperliche Abbau ist auch noch ne Frage, passiert ja auch durch Stress und Schlafmangel. Da ich Bedenken habe, ob mir das so richtig auffällt, da es ja ein schleichender Prozess ist, werde ich sie vermutlich einfach alle vier Wochen mal kurz in der Praxis vorstellen.
Egal wann es so weit ist, für mich wird es immer zu früh sein. Aber mir ist wichtig, dass es für sie nicht zu spät ist und sie nicht unnütz leiden muss. Zum Glück ist mein Tierarzt jemand, für den das Wohl des Tieres im Vordergrund steht, und nicht jemand, der möglichst viel Kohle machen will, indem er Leiden verlängert und möglichst viele Medikamente und Untersuchungen verordnet - so jemanden kenne ich nämlich auch. Und er weiß, dass er mit mir Klartext reden kann (und auch soll), dass auch mir wichtig ist, was die beste Entscheidung für meinen Hund ist. Ich will nicht, dass sie leiden muss, weil ich nicht loslassen kann.


28.09.2018 - 11:09
TinaH

Wie alt ist sie denn und was sind denn die Symptome?

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