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Bewegungsanreiz - großer Paddock - Weide? - leichtfuttrige Kleinpferde [Hits: 650]

Mein DRP ist extrem leichtfuttrig und auch der Araber ist nicht wirklich schwerfuttrig. 24 h Weide habe ich wohlweislich nie versucht, aber selbst 12 h Weide lassen vor allem das Reitpony trotz 6x Reiten in der Woche regelrecht aufquellen (und ich habe dann immer gleich mögliche Hufrehe vor Augen). Allerdings haben meine Weiden dieses Jahr durch die extrem lange Trockenheit im Frühjahr sehr gelitten. Eine Weide ist weitestgehend abgefressen und gesperrt. Die andere Weide enthält leider neben Gras auch sehr viel Klee.
Nachdem ich es nochmal versucht hatte mit 12 h Weidegang (bin beruflich täglich ca. 12-13 h nicht zu Hause) auf der noch gut bestückten Weide haben die Vierbeiner trotz viel Reiten wieder so zugelegt, dass ich sie von der Weide nehmen musste.
Sie haben ca. 1500 qm matschfreien Lavapaddock (+ 2-2,5 Std. reichhaltige Weide täglich), bewegen sich dort allerdings offenbar wesentlich weniger als auf der Weide und knibbeln trotz Heu an jedem Grashalm, der unterm Zaun wächst oder sich auf dem Paddock aus dem Boden wagt, was dann insbesondere beim Araber zu geschwollenen Lymphknoten führt (hatte TÄ da, kein Infekt o.ä., bleibt nur noch das Gras Knibbeln, haben wohl derzeit viele Pferde). Zudem wirken sie auf dem Paddock unzufrieden (was vermutlich jammern auf hohem Niveau ist; ich hätte sie gern mehr beschäftigt und ausgelastet wenn ich schon tagsüber nicht da bin). Pony ist allerdings seitdem beim Reiten erfreulich agil und im Schritt schön fleißig.
Ich könnte zusätzlich die bereits weitestgehend abgefressene Wiese öffnen, ist recht groß, ca. 3/4 ha, allerdings knibbeln sie dann noch mehr...
Die Physio meiner Pferde meinte, sie würde Bewegungsanreiz über das Knibbeln stellen, die abgefressene Wiese öffnen und 2 Stunden täglich die andere (kleelastige) Wiese aufmachen. Der Araber bekam davon (vom Knibbeln auf der runtergefressenen Wiese) allerdings heftig geschwollene Lymphknoten, wenn er irgendwo Gras findet zieht er das Heu vor - obwohl das Heu bei mir frei zugänglich ist und nicht mühevoll erzupft werden muss.
Wie macht ihr das mit euren Vierbeinern? Hab leider keine überständige Weide, dann wäre es etwas einfacher. Noch mehr reiten ist schlicht nicht möglich. Lasst ihr weitestgehend abgefressene Weiden als zusätzlichen Bewegungsanreiz offen? Habt ihr auch das Thema mit geschwollenen Lymphknoten?

Charisma


30.09.2017 - 18:40
Erdmute

450 qm Paddock lang rechteckig mit einem Hügel in der Mitte un dHolunderbüschen die die Sicht stören. Das ist ein hervorragender Bewegungsanreiz, noch besser als Futter.

Dazu streng rationiertes Heu, so lange es nötig war. Ich habe viele Jahre nur 2x am Tag gefüttert und es gab keine Magenprobleme. Keine Weide mehr zu dieser Jahreszeit.


30.09.2017 - 20:12
Dylan

Stimmer Erdmute uneingeschränkt zu.
Warum willst du warten, bis die Rehe kommt? DANN müsstest du deine Fütterung sowieso umstellen. Du siehst jetzt schon das Problem - warum nicht mal VOR statt nach dem Supergau handeln?
Ich füttere für meine leichtfutterigen Kandiaten auch kein Gras mehr um diese Jahreszeit. Und nach der Umstellung auf Heu komplett bei meiner stoffwechselgestörten Stute merkten wir direkt, wie sie viel besser lief. Bei uns gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Fütterung und Bewegung. Mit Gras um diese Jahreszeit läuft sie einfach schlecht. Als Besitzer merkst du doch, was deinen Pferden gut tut. Verlass dich doch einfach auf deine Beobachtung und dein Gefühl. Man kann Pferde ziemlich schnell krank füttern, auch wenn es gut gemeint ist.

Ich würde niemalsnicht auf kurze Kleewiese lassen, auch keine zwei Stunden.
Wenn du keine andere Wahl hast, dann fütterst du eben zweimal am Tag. Klar sind sie erst mal beleidigt, dass sie nicht mehr auf die Weide dürfen. Aber du ersparst ihnen und dir ggf. eine Menge Kummer und Schmerzen.
Sie gewöhnen sich an das Paddock und du kannst weiterhin reiten.

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