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Durchgeknallte Stute stalkt meine Dicke [Hits: 666]

Seit etwa 2 Monaten steht eine neue Stute in unserer kleinen Herde (3 Pferde). Erst 4 Wochen getrennt durch Zaun, seit 3-4 Wochen jetzt zusammen. Es ist eine ca. 18-jährige Warmblutstute, die nicht ganz einfach und auch ziemlich nervös und dominant ist. Die beiden anderen Pferde sind meine 16-jährige Kaltblutstute und unser 7-jähriger Kaltblutwallach. Der Wallach interessiert die neue Stute nicht, obwohl er Herdenchef ist. Aber auf meine Stute hat sie es abgesehen. Sie stalkt sie regelrecht und hat einen extremen Besitzanspruch an sie.

Sobald man meine Stute rausholen will wird die andere Stute extrem aufgeregt. Rennt hinterher, will einen vom Pferd wegtreiben. Was ihr natürlich nicht gelingt. Sie wird dann auch immer weggescheucht. Hinzu kommt erschwerend, dass diese Stute auf einem Auge blind ist. Sie steht dann am Zaun und wartet sehnsüchtig, bis meine Dicke wieder zurückkommt. Und dann das gleiche Theater: Aufregen bis zum gehtnichtmehr, inbeschlagnehmen meiner Stute und wenns sein muss auch minutenlanges um sie rumgerenne (sie umkreist sie regelrecht). Hin und wieder geht unser Wallach dazwischen, meistens hält er sich jedoch raus. Ich kann eigentlich kaum zu meinem Pferd gehen ohne dass diese Stute versucht, mein Pferd von mir wegzudrängen. Das nervt. Sie lässt sich zwar wegscheuchen aber entspannt sieht anders aus.

Hat jemand Ideen, was mit diesem Pferd los sein kann? Ich hatte ja gehofft, dass gibt sich mit der Zeit, aber es lässt kein Stück nach.

Roadie


01.12.2017 - 09:43
Steffichen

2 Monate sind imho noch nicht genug Zeit, vor allem weil sie ja eigentlich erst vier Wochen tatsächlich zusammenstehen. Wenn die Stute auch noch einseitig blind ist, schon etwas älter und sich offensichtlich stark an der Kaltistute orientiert, ist das Kleben an ihr in meinen Augen sogar absolut nachvollziehbar. Ohne sie fühlt sie sich vermutlich ungeschützt, quasi in Lebensgefahr und ist deshalb extrem gestresst.

Ich denke da kann man nur mit Geduld/Konsequenz und regelmäßigem Training was erreichen, dass es entspannter wird. Wie verhält sich denn die Kaltblutstute, stresst es sie dass sie so belagert wird? Oder nervt es nur dich dass du jedesmal die andere Stute wegscheuchen musst? Eventuell könnte schon eine Schleuse am Eingang der Weide ein wenig helfen, dass du bequemer raus und rein kommst. Und solange die Stute nur sehnsüchtig wartet, aber nicht komplett kopflos herumrennt, würde ich ihr einfach noch etwas Zeit geben und das ignorieren bzw sie konsequent darauf hinweisen dass es DEINE Stute ist sobald du die Koppel betrittst.

Meine polnische KB-Stute habe ich im April diesen Jahres gekauft, die hängt auch sehr an einem Wallach in unserer fünfköpfigen Herde (3x Wallach, 1x meine Stute mit ihrem Stutfohlen). Dazu kam ein mehrtätiger Klinikaufenthalt und eine unerkannte Trächtigkeit, wodurch ich sie leider nicht regelmäßig genug aus der Herde genommen habe. Sobald ich sie vor den anderen abends reinhole und in die Stallgasse stelle, ist sie komplett gestresst, wiehert sich die Seele aus dem Hals, äpfelt mehrmals in wenigen Minuten und rennt zur Not auch ihr Fohlen um. Im sonstigen Umgang ist sie okay, zB auf dem Reitplatz oder Spaziergang ist kein Problem. Nur das direkte Trennen bzw. der Moment des "Verlassens" macht ihr sehr zu schaffen, auch noch nach über einem halben Jahr. Aber sie ist eben noch nicht richtig angekommen und hält sich noch sehr an den anderen. Da wird nur Zeit, regelmäßiges Trennen und möglichst viel Ruhe dabei helfen befürchte ich.


01.12.2017 - 10:02
Erdmute

Meine Stute hat sich total in eine neue Stute aus einer anderen Gruppe verknallt. Sie sehen sich eingentlich nur, weil ich meine Stute immer vor der Box der anderen Stute anbinden muss zum Inhalieren. Beide Stute dauerrossig, die Stallgasse ständig unter Wasser *bahhh* Ich habe schon immer einen Eimer Späne zum Inhalieren mitgebracht. Das hat sich auf einen normalen Kontakt reduziert, als beide Stuten einige Wochen lang Mönchspfeffer bekommen haben.

Dein Fall liegt natürlich etwas anders, aber die Hormone können trotzdem eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

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