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Klemmen und Bocken aufgrund von Magenproblemen? [Hits: 1960]

Hallo zusammen,

seit geraumer Zeit habe ich massive Probleme mit meiner 6-jährigen Stute.
Los ging es vor ein paar Monaten, dass sie den Galopp verweigert hat, es war ein Kampf die Dame anzugaloppieren. Osteopathin kam, hat ein paar kleine Blockaden gelöst, nichts hat sich geändert. Weiterhin fiel auf, dass das Pferd vorne sehr gebunden läuft, eine wirkliche Lahmheit gab es nie.

Die Zähne und die Sättel (ein Dressur- und ein Vielseitigkeitssattel) wurden überprüft, alles okay, das Theater macht sie mit beiden Sätteln. Es wurde schlimmer, ging dann auch im Trab los, blockieren, gegen das Bein schlagen usw. Nochmal Osteopathin, alles eigentlich in Ordnung, Rücken usw. gut beweglich, kein Hinweis auf einen Grund für das Verhalten.

Im Gelände ging es ganz gut, einzig dass sie auch da stinkend faul war, wenn ein Pferd voraus trabt / galoppiert juckt sie das nicht. Der gebundene Gang blieb. Die Kleine wurde immer ekliger, es ging jetzt manchmal schon im Schritt los, bocken, Ansätze zum Steigen, rückwärts gehen und an ganz schlimmen Tagen schlägt sie mit den Vorderbeinen in den Hallenboden. Nochmal eine andere Osteopathin geholt, anscheinend Blockaden in der Schulter und am Genick. Nichts änderte sich.

Die Stute muss höchstens dreimal in der Woche in die Halle, sonst Gelände / spazieren und viele Koppeltage. Überforderung schließe ich aus. Bei meinem Reitlehrer ist sie noch wüster, der bekommt sie auch nicht ins Laufen.
Vor Monaten sagte mein Tierarzt (nachdem ich Blut, Herz und auch den Sauerstoffgehalt im Blut) im Blut untersuchen ließ, da alles gut war, dass es auch der Magen sein könnte, und ließ mir eine Packung GastroGard da. Hatte ich dann nicht gegeben, weil das Pferd sonst null komma null Symptome zeigt. Und ich kenne alle Symptome von meiner vorigen Stute.

Jetzt bin ich an dem Punkt wo ich nicht mehr möchte! Immer setze ich mich durch und es wird nicht besser, auch wenn einige glauben, mein Pferd sei einfach nur „rotzfrech“. Rotzfrech über Monate? Bei einem sonst sehr braven Pferd? Neulich hatte ich Blut am Sporen und diverse Male hatte sie leichte Striemen auf dem Popo. Das geht für mich nicht mehr!
Ich war jetzt so weit, dass ich einen Termin in der Klinik mache und den ganzen Rücken und die Hufrolle (wegen des gebundenen Gangs) röntgen lasse.

Dann kam mir neulich der Gedanke, dass ich ihr jetzt doch einmal GastroGard gebe. Und was soll ich sagen, nach zwei Tagen GastroGard ist das Pferdchen wie ausgewechselt! Geritten habe ich sie nicht mehr, gestern an der Longe buckelte sie, schüttelte übermütig mit dem Kopf, der gebundene Gang war weg, sie galoppierte freiwillig – wie ein anderes Pferd.
Jetzt behandle ich erst einmal den Magen weiter, GastroGard – Nachschub ist geordert, eine Gastroskopie möchte ich erst einmal nicht wegen der Hungerei.

Jetzt meine eigentliche Frage:
Habt Ihr es schon einmal erlebt, dass ein Pferd Magenprobleme zeigt, indem es sehr klemmig und bockig wird, sonst aber unauffällig wirkt?

Schon mal danke für das Lesen des langen Textes!

Klausi


18.12.2017 - 11:57
harburgerin

Eine nicht ganz so heftige Situation hatten wir bei frisch gekauften Schulpferd. Der hatte zusätzlich allerdings auch noch heftigste Kolik-Symptome


18.12.2017 - 11:58
DasNandiklein

Ja. Habe ich erlebt.

Übrigens auch bei gynäkologischen Problemen.

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