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Keil oder nicht Keil - das ist hier die Frage [Hits: 574]

Hi,

also - Neçmi hat eine leichte Rehe und steht seit ca. 4 Wochen mit zwei Castverbänden und dem Shetty von den anderen Jungens abgetrennt im Offenstall. Findet er öde.

Was aber ganz und gar nicht öde werden wird, ist der Termin am Freitag.
Dann treffen nämlich Huffee und Tierarzt aufeinander.

Huffee ist generell unglücklich über die bisherigen Maßnahmen des TAs (Cast, Heparin) und erst Recht darüber, was er nun gerne hätte: Röntgenbilder anfertigen und die überlange Zehe kürzen (Hufbreite 11cm, Huflänge 13cm), dann was drunter kleben, aber etwas, das so stabil ist, dass da eine Erhöhung (sprich: Keile) reinkann, um die Sehne zu entlasten. Bei Röntgen, Zehe und so sind sie d´accord, beim Keil scheiden sich die Geister.

Nun stehe ich da und würde mich gerne vor dem Termin schlaulesen, was Keil oder nicht Keil angeht. Habt ihr da Tipps? Oder fundierte Meinungen zu?

Beide werden ihre guten Gründe für ihr Vorgehen haben.

Beim TA isses so, dass der meine Jungens seit nunmehr 16 Jahren behandelt und immer dann, wenn ich mal was anders machte, als er sagte, dies komplett in die Hose ging.
Bei der Huffee isses wiederum so, dass sie die Erste war, die beispielsweise bei Tesla auf allen Vieren einen negativen Hufbeinwinkel vermutete, uns zum Röntgen scheuchte - und seitdem daran sukzessive gearbeitet wird, läuft der wie ein junger Gott.
Beide sind wirklich gut.
Und ich habe Sorge, planlos in ein Kompetenzgerangel zu kommen.


Zur Sicherheit: ja, die Hufform ist bescheiden. Jedoch sind unsere Böden im Paddock etc. sehr abriebintensiv - so dass sie oftmals nicht wirklich an der Zehe einkürzen kann. Eine ganze Weile lief Neçmi mit GluShus, da sah der Huf ganz anders aus.

spark


10.12.2019 - 16:19
schwarztier

Mein Oldie bekam sofort einen Keil aus mittelfestem Kunststoff im Verband druntergebastelt. Der blieb aber nur ca 3-4 Wochen drunter. Genau weiß ich es nicht mehr. Dann sollte ich den Keil langsam dünner schneiden und "ausschleichen". Mein Oldie fand den irgendwann blöd und hat sich so auf die Türschwelle gestellt, dass er die Wirkung des Keils aufgehoben hat.

Zehe halte ich eh kürzer bei ihm.


10.12.2019 - 16:25
Hexle

huhu Spark Keil bei Rehe macht man immer nur im akuten Zustand und da auch nur wenige Tage (max. 7 - eher 4) - alles andere bringt nichts, bzw. verschlechtert es.

Der Muskel, der oben an der Tiefen Beugesehne hängt, verkürzt sich sofort bei Entlastung (kennt jeder der mal im Cast/Gips steckte) so dass sich der Zug aufs Hufbein (der mit dem Keil reduziert werden soll) direkt mit Wegfallen des Keils massiv erhöht und damit zu einer Nachrotation führen kann.

Außerdem bringt jede Entlastung in dem einen Bereich (TBS) eine Überlastung im andere Bereich (hier Zehenregion, Hufbeinträger) mit sich - leider ist der Hufbeinträger aber bei einer Rehe ja eh schon geschädigt, weswegen man den genau nicht zusätzlich be- sondern entlasten sollte

Das hat sich nur leider bei manchen Tierärzten noch nicht herumgesprochen :-\

Deswegen braucht man im Rehefall (und auch sonst) eine gute Zusammenarbeit ABER auch strikte Arbeitsteilung:
- TA für Diagnose, bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschallt, MRT, CT etc.) und Medikamente
- Hufbearbeiter für die Hufe

und mit deiner Huffee hast du einen sehr guten Hufprofi am Start


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