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Zahnbehandlung bei alten Pferden [Hits: 1024]


Früher war ich ein absoluter Verfechter davon, dass man als verantwortungsvoller Pferdehalter selbstredend regelmäßig einen Pferdezahnarzt holt - jetzt möchte ich zumindest an die Besitzer alter Pferde appellieren, das zu überdenken, da ich nach
jahrzehntelang guter Erfahrung mit regelmäßiger Kontrolle und Zahnbehandlung meiner Ponys durch eine Pferdezahnärztin inzwischen sehr alten Pferden sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

Das Argument "bei den Oldies lasse man nicht (mehr viel) machen, fand ich immer ganz schlimm, nur Richtung "keine Wertschätzung/Sorgfalt " mehr für das alte Tier.

Unterdessen sehe ich das etwas anders.


Meine Erfahrungen:

Alle drei ü25 kauten etwas Wickel, fraßen aber noch Heu (und Gras). Um ihren Bedarf zu decken und gut da zustehen, bekamen sie 2x tgl Heucobs (und Kraftfutter) zusätzlich.

Aaaaaber, man denkt ja, es ist nicht 100 pro ok, es ist "nicht alles getan"...und lässt den Pferdezahnarzt kommen.

Resultat: viel Geld ärmer, drei Ponys, in kein Heu und kein Grummet mehr fressen können, und nur noch kurzes Gras. Und das nicht, weil viele Zähne gezogen werden mussten o.ä. sondern weil alle drei (!) massiv (!) Probleme mit dem Kiefergelenk und dem Zungenbein haben. Und noch viel Geld ärmer für regelmäßige Behandlungen durch Chiro/Physio.

Und - wenns dann ja gut wäre wäre es ja ok - immer noch ein Pony, dass nur Brei und Gras isst, weil er keinen Druck aufs Kiefergelenk bringen möchte. Und eines, dass massiv irgendwie ein Problem mit dem Zungenbein hat, und nur ordentlich Heu oder Grummet fressen kann, wenn er eine Trense an hat.

Der dritte im Bund (das Drama war letztes Jahr) hat sich wieder berappelt - bei den beiden jetzt hoffe ich es sehr (und geh mittlerweile echt am Stock).


p.k.


16.01.2022 - 14:02
p.k.

...zum Glück essen sie beide ihren Brei begeistert - das Shetty stand letztes Jahr deprimiert davor und fraß ihn halt gerade so. Ein Shetty (!) ! Vor einem Eimer mit Futter... ich hatte damals wirklich Angst, wir verlieren ihn, weil ihn die Lebensfreude verlässt, zum Glück hat er sich berappelt....


16.01.2022 - 14:10
maryroos

Ich habe mit zunehmenden Pferdealter immer Angst vor der (Standhaftigkeit in der ) Sedierung. Ich finde es so schlimm, wenn man Angst haben muss, dass das Pferd umknallt. War früher nicht so. Ich bitte immer um möglichst geringe Sedierung.
Und "besser fressen können danach" scheint auch irgendwie ein Märchen zu sein...insofern verstehe ich deinen Beitrag sehr gut. Schwierig. Man will halt "alles richtig" machen.

Lasst ihr eure Oldies sedieren und wie klappt das?

... usw. Diese Box enthält insgesamt 32 Beiträge.

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