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Erfahrungen mit Equinen Sarkoiden [Hits: 939]

Hallo zusammen,

mein Jungpferd (4,5) bringt mich mal wieder dazu, mich mit was Neuem beschäftigen zu müssen. Sie hat seit einiger Zeit ein Sarkoid in der Leiste neben dem Euter, was mittlerweile die Größe einer Walnuss hat. Daneben entwickelt sich gerade ein zweites, noch kleines, was nur spürbar ist.

Ich vermute das kam mit der Umstellung im Mai 2021 von der Aufzucht zu uns in den Stall, da hatte sie seitdem immer wieder Phasen mit größerem Stress und der ganze Stoffwechsel verändert sich seitdem. Sie hat auch schon immer Probleme mit Hornspalten in den Vorderhufen, was jetzt hoffentlich allmählich rauswächst. Das letzte Blutbild im November 2021 hatte bis auf einen minimalen Zinkmangel keine Auffälligkeiten.

Nun hab ich schon vieeeel im Netz gelesen, aber die Herangehensweise ist ja sehr unterschiedlich und bei Fall jedem wirkt was anderes oder halt gar nicht... auf jeden Fall möchte ich ein rausschneiden oder abbinden o.ä. vermeiden und am liebsten von innen vorgehen.

Unser großes Problem:
die "Kleine" hat momentan etwas die Hose auf und es artet echt in Stress aus, ihr was auf das Sarkoid draufzumachen. Ich tupfe aktuell mit Thuja Urtinktur, aber je häufiger ich das mache, desto schwieriger/gefährlicher wird es, weil es natürlich direkt beim Hinterbein sitzt. Euter und Bauchnaht kraulen findet sie zB super, aber sie checkt sofort wenn ich was schmieren will.

Ihr das irgendwie schmackhaft zu machen ist schwierig, weil es beim Auftragen offenbar britzelt und sie das richtig scheixxe findet. Jetzt habe ich auch eine Quelle für diese kanadische Blutwurz-Salbe gefunden, aber die wird vermutlich auch ordentlich brennen... ich weiß also nicht ob ich es wirklich hinbekomme, die regelmäßig genug draufzuschmieren :(

Aber wenn es sich lohnt, würde ich das natürlich weiter versuchen. Alternativ wäre es geil was zu sprühen (zB die Thuja-Urtinktur), aber ich denke das wäre dann nicht "lokal" genug und greift auch das gesunde Gewebe an?

Was gibt es für Erfahrungen bei euch mit dem Thema? Bekommt man es ohne mechanischen Eingriff irgendwie wieder weg? Was kann man von innen unterstützend tun? Aktuell bekommt sie ganze Rote Beete, mir wurde schon was homöopathisches empfohlen, was bei einem hartnäckigen Fall wohl zum Abfallen des Sarkoids geführt hat.

Ich bin für jeden Input dankbar, was wirklich nachhaltig hilft und vermeidet, dass wieder was neues auftaucht.

Steffichen


14.02.2022 - 10:56
Aphrodite

Mein "wild" in einem Naturpark aufgewachsenes Jungpferd kam mit einem Sarkoid an der Brust. Das habe ich nach wenigen Wochen der Zäumung mit der Blutwurzsalbe weg bekommen. Den Extrakt mit Niveacreme verdünnt und nur wenige Male aufgetragen. Dann wurde es zu einer großen wunden Stelle, die über Wochen langsam abheilte. Bis heute, fast 10 Jahre später, ist nichts wiedergekommen. Mein Pony fand das Auftragen der Salbe auch nicht toll und als die stelle offen war und es wehtat, hat sie mich auch nicht mehr ran gelassen. Zum Glück haben die wenigen Male schon gereicht. Ich hatte immer jemand, der sie festgehalten und gefüttert hat. In deinem Fall empfehle ich 2 Helfer, einer vorne, der festhält und füttert, gerne mit der Nase im Eimer, und einen kräftigen zweiten, der ein Hinterbein aufhebt. Und natürlich die Ruhe behalten und auf keinen Fall strafen.


14.02.2022 - 10:57
Aphrodite

Blöde Autokorrektur: Zähmung nicht Zäumung!

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