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Pferd angeritten, weiter Beritt oder selber mit Unterricht? [Hits: 801]

Folgende Situation:
Pferd jetzt 6 Jahre, im Herbst von mir mit Hilfe einer Trainerin angeritten. Pferd steht bei mir am Haus, ohne Halle oder Reitplatz. Durch winterbedingt schlechte Bodenverhältnisse und einer OP im Dezember konnte ich nicht viel weiter machen. Bodenarbeit und spazieren.
Eigentlich war der Plan, dass ich das Pferd so weit an den Reiter gewöhne, und er dann in Beritt sollte um "die höheren Gangarten" zu festigen.
Durch die OP sind wir zeitlich nicht mehr im Plan der Ausbilderin die den Beritt machen sollte. Sie ist bis Oktober ausgebucht.
Nun habe ich mich umgehört welche Möglichkeiten ich noch hätte, denn ich möchte nicht ohne Hilfe weiter machen.
Mobile Trainer wüsste ich zwei, die aber nur unregelmäßig zwischendrin mal Zeit hätten. Ohne Reitplatz kommt dann schlechtes Wetter dazu, geht wieder nichts.
2. Es gäbe eine Person die Vollberitt machen würde, Bekannte einer Bekannten die das regelmäßig macht. Aber: ich hatte hohe Kosten durch OP etc
Hmmm, eigentlich gerade noch nicht drin, dazu könnte ich aufgrund Entfernung und Berufstätigkeit nur 1x pro Woche zum Pferd. Da käme er jeden Tag auf den Paddock. Ich weiß nicht ob ich das möchte, ihn diese paar Wochen sozusagen komplett jemand anderes überlassen,er ist durch die Haltung am Haus extrem auf mich fixiert.
Alternativ könnte er auf eine Reitanlage wo ich seit Jahren regelmäßig bin wg Unterricht meiner Kinder. Mir wurde vorgeschlagen ihn für eine Weile dort einzustellen und ich bekäme 2 mal pro Woche Unterricht bzw hätte auch an den anderen Tagen Unterstützung, und vor allem 2 Hallen und Aussenplatz. Aaaber, leider stehen die Pferde überwiegend in der Box. Die Kosten wären hier die Hälfte weniger.
OK, wenn ich meine dass mein Pferd nicht wochenlang ohne Koppel auskommt kann ich ihn ja heim fahren, auf der Koppel lassen, und wieder auf die Anlage fahren. Je 10 km. Ich könnte fast täglich hin. Aber so viel in der Box?
Ich weiß echt gerade nicht wie ich mich entscheiden soll.
Ich möchte einige Zeit intensiv mit dem Pferd arbeiten. Wenn die Grundlagen sitzen möchte ich auf jeden Fall sowieso weiterhin regelmäßig in den Unterricht fahren.

Es geht jetzt mal um Festigen der Grundgangarten. Ich reite seit 35 Jahren, bin aber nicht mehr so mutig wie vor 20 Jahren.
An meinem Können liegt es eigentlich nicht, aber am Kopf.
Ich bin halt nicht sicher ob es besser klappt wenn er vom Beritt kommt aber mein Kopf immer noch sagt, dass ich jemanden in Reichweite haben will...
Bin gerade betriebsblind. Ist auch nicht mein erstes Jungpferd. Aber wie gesagt, ich bin keine 20 mehr.

schimmeltierchen


01.04.2022 - 18:04
Empress

Hm, also Grundproblem ist aktuell also vor allem: zu Hause kommst du mangels Infrastruktur eh nicht wirklich weiter und Trainer unregelmäßig taugt bei mJungpferd auch ggf wenig, wenn man nämlich spontan wirklich unbedingt regelmäßig und vielleicht sogar häufiger Huilfe braucht, ist das dann wieder ganz doof, wenn da snicht klappt.

Bleibt also weg stellen oder fahren.

Der Vollberitt - ich verstehe dich: so ganz weg geben ist schwer. Andererseits wäre es ggf auch ganz gut, wenn das Pferd so auf dich fixiert ist, es doch ein wenig ab zu nabeln - man weiß ja nie.

Der Stall in der Nähe - wie groß sind die Boxen? Es gibt keine Paddockboxen ? Wie lange ist denn überwiegend in der Box?

Was lässt sich da ggf realisieren ?

Also weitgehend so eine Standardbox 3,50 x 3,50 oder 3,5 x 4 - da verstehe ich die Bedenken.

Ansonsten habe ich gerade gelernt: mit anderen den ganzen Tag draussen zu sein auf mehr Fläche, scheint nicht jedem Pferd unfasslich wichtig zu sein.

Kommt also auf den Einzelfall an ... da sman Jemanden in Reichweite haben will, verstehe ich auch. ISt jetzt nicht mein erstes Jungpferd, aber das erste, das ich auch ins "Mädchepensionat" gesteckt hätte, hätte ich nicht direkt meine RL und Bereiterin gefunden, die mit viel Ruheund Gedud, aber auch ganz konsequent mit super Technik und nahezu angetackertem Sitz Unsinn auch wirklich abstellen kann ... nutzt ja nix, wenn ich dann nabene sitze und das Jungpferd lernt: wenn ich gar niet mehr mag, mach ich so viel Tamtam, bis der Reiter unten sitzt, dann ist es auch gut.

Schwierig ...


01.04.2022 - 18:25
caro_balou

Hmm, warum nicht andersrum?- Pferd zu Hause lassen und 3x die Woche zu dem Stall mit der Boxenhaltung hinfahren, in der Halle (mit Trainer) arbeiten, den Rest der Woche Bodenarbeit bzw Gelände oder was-auch-immer. Hätte den Vorteil, dass Hängerfahren direkt normal wird... Und wäre günstiger. Zeitmäßig das Gleiche wie Pferd in Box stellen und 2,3 Mal die Woche für Koppelgang nach Hause holen.
Nachteil: Ist vielleicht etwas weniger intensiv, als jeden Tag in der Halle zu arbeiten- ist halt die Frage, ob das sein muss. Für mich persönlich wäre sowieso wichtig, weiterhin ABwechslung drin zu haben, damit weiterhin der Spaß mit dabei ist. Ich glaube, muskulär würde 3x die Woche Hallentraining plus 2x Gelände völlig ausreichen...

Und mir wäre es für ein Jungpferd physisch und mental sehr wichtig, täglich draußen zu sein. Besonders in der Arbeitsphase. Selbst wenn er nur rumsteht und in die Gegend guckt. Je nach Jungpferd wird es sonst auch schnell mal explosiv und man strickt sich Probleme ans Bein, die man sonst vielleicht nicht hätte.


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