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Fragen zu Behandlung in Pferdeklinik [Hits: 1021]

Als erstes, es handelt sich nicht um mein Pferd. Ich war quasi das Pferdetaxi.

Letzten Mittwoch habe ich die Haflingerstute von meiner Freundin wegen Verstopfungskolik in die Klinik gefahren. Die Stute ist 26 Jahre alt und frißt wegen ihrer schlechten Zähne bereits seit Jahren eingeweichte Cobs. Da haben wir die Klinik beim Abgeben mehrmals darauf hingewiesen.

Am Montag beim Anruf hat meine Freundin gesagt, ob man auch die Zähne mit ansehen könnte. Darauf kam von der Klinik, das wurde bereits gemacht, weil sie ja so schlecht Heu frißt (? Das ist seit 10 Jahren so, wir haben ausdrücklich darauf hingewiesen) und Cobs schließlich gar nicht mag. (Das wundert uns auch, da hat sie bisher Haflinger-mässig niemals irgendwelche Probleme gezeigt.)
Außerdem wurden die Zähne geröngt.

Also die Besitzerin hätte dem zugestimmt. Trotzdem würde ich gerne wissen, ob es normal ist, das solche Sachen ohne Absprache einfach zusätzlich gemacht werden.

Und wegen dem Zähnemachen: Das wurde auf 2 Tage verteilt. Erst wurde die eine Seite, dann die andere Seite geraspelt. Hier hatte ich nur noch Fragezeichen über dem Kopf.
Begründung: Weil sie so schlechte Zähne und ein Stufengebiss hat, ist das schonender für das Pferd und sie hat die Möglichkeit, sich zuerst an das Gefühl auf der einen Seite zu gewöhnen. Sonst ist die Umstellung zu krass. ??? Die Stute hatte die letzte Zahnbehandlung letztes Jahr Ende August. Und selbstverständlich wurden immer die ganzen Zähne gemacht.

Wenn zu lange Zähne einseitig gekürzt werden, das kann doch nur vollkommen verkanten, oder? Das ist doch ähnlich, als ob ich einen Huf nur einseitig behandeln würde? Und ist eine weitere Sedierung am nächsten Tag wirklich schonender als eine komplette Zahnbehandlung? Und wieso halten schlechte Zähne das nicht auf einmal aus?

Leider war kein Tierarzt bei Abholung vor Ort, und auch der versprochene Anruf kam nicht. Es hies auch, das sie einen Futterplan bekommt. Aber da die Tierärztin nicht anwesend war, gab es auch keinen Futterplan. Als ich mein Pferd damals nach einer Kolik aus der Klinik geholt habe, gab es Anweisungen zum anfüttern. Ich weiß jetzt nicht, ob es bei dem Futterplan ums anfüttern oder um was anderes geht. Aber gestern abend standen wir da und wußten nicht, wie wir sie füttern sollen.

Und immer wieder der Hinweis, wie schlecht doch die Zähne des Pferdes sind, und wie schlecht sie doch fressen kann, irgendwie kam es uns so vor, als ob man uns die Schuld daran gibt.

Dort war mein Pferd damals auch, damals war ich zufrieden. Aber das hat irgendwie so einen negativen Nachgeschmack, sagt mir doch mal euere Meinungen dazu.

starfairy


18.05.2017 - 07:25
Graupony

Verstopfungskoliken können ihre Ursache in unzureichend gemahlenem Futter durch Zahnprobleme haben.

Und "nur Heucobs" über einen langen Zeitraum Probleme im Magen-Darm-Trakt nach sich ziehen.

Wenn sie nicht "nur Heucobs" frisst, dann bin ich wieder beim ersten Punkt.

Die Art der Zahnbehandlung finde ich auch fragwürdig.
Aber wenn eine komplette Behandlung in einem Schritt zu lang gewesen wäre, hätte man, egal wie, immer das Problem gehabt, dass was nicht passt.

Lange Sedierungen dehydrieren stark, hat man mir bei Zahnbehandlung meines Ponys erklärt.
Die Kolikgefahr erhöht sich massiv. Bei uns wurde sie deswegen per Infusion während der Behandlung mit NaCl versorgt.

Ob man das nun alles ungefragt untersuchen und behandeln darf - fraglich.
Auf der anderen Seite wäre es massiv fahrlässig, bei Kolik eines alten Pferds nicht an Zähne zu denken.

Vermutlich ist die Kommunikation intern nicht 1a.
Und die Reaktion Euch gegenüber erklärt sich daraus, dass die Info "Zahnprobleme" vergessen und dort als erstmalige Feststellung gewertet wurde?!
Dann würde ich dem Besitzer auch eher verständnislos gegenüber treten.

Um dieses Mißverständnis auszuräumen, v.a. damit intern eine Verbesserung erreicht werden kann, würde ich das mit federführendem Arzt nochmal klären.


18.05.2017 - 12:30
Merlin10

Hi, als ich in der Klinik mit Pony gewesen bin, wegen Kolik, wurde ich auch nicht für jede Untersuchung angerufen. Wie soll das auch gehen? Wir hatten das "Grobe" vereinbart (-> nicht operieren) und der Rest war die Entscheidung der Klinik.

Es gibt ZA die in mehreren Etappen die Zähne behandeln, vor allem, wenn umfangreiche Korrekturen durchgeführt werden müssen.

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