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Stall wechseln, weil ICH mich nicht wohl fühle? [Hits: 3045]

Hallo Koppler,

ich bin neu hier und habe gleich eine für mich echt knifflige Frage! Mein älterer (20 Jahre - noch voll reitbar und fit) Wallach steht seit 5 Jahren im jetzigen Stall - eigentlich ist alles perfekt! Oder anders: für IHN ist alles perfekt, ihm geht es dort gut und die Haltung ist wirklich sehr gut! Er kommt jeden Tag ganztags raus (im Sommer riesige Weiden, im Winter befestigter Paddock mit Heu), er hat für die Nacht eine mehr als geräumige Kontaktbox und es gibt morgens und abends Kraftfutter und für die Nacht reichlich Heu - früh morgens nur eine kleine Portion vor der Weide, bzw. dem Paddock wo sie eh Heu zur freien Verfügung haben.

Aber... ICH komme einfach nicht mehr parat! Ich wusste von Anfang an, dass der SB schwierig ist! Ich bin dennoch in diesen Stall gegangen, weil die Haltung dort wirklich gut ist und ich nichts Vergleichbares in der Umgebung gefunden habe. Irgendwas war immer, was für mich gar nicht ging (Matschpaddock, zu wenig oder gammeliges Heu, im Winter kein täglicher Auslauf garantiert etc...).
Es gab für mich immer wieder Phasen, wo ich den SB sooooo leid war! Er ist ein Narzisst und manipuliert seine Einsteller wo immer er kann. Bei mir und einigen wenigen Anderen funktioniert das nicht, was er uns immer und immer wieder auf seine Art deutlich spüren lässt. Ich hatte immer wieder Phasen, wo ich mein Pferd am liebsten eingepackt und gegangen wäre. Aber die Phasen gingen wieder vorbei. Diesmal scheine ich in dieser "Phase" fest zu stecken, ich fühle mich einfach nur noch unwohl, beobachtet, gegängelt und.. er ist IMMER vor Ort und seine Spitzen fliegen täglich in meine Richtung. Wiederworte zu geben, oder freundlich aber bestimmt auf den Tisch zu hauen endet mit sofortigem Rauswurf (schon erlebt) - also halte ich meinem Pferd zu liebe die Füsse still. Ich hab schon sooo oft die Faust in der Tasche gemacht und ich merke.. ich kann bald einfach nicht mehr, ich flippe irgendwann aus!
Ich habe keinen Spass mehr an meinem Hobby... reite seit Wochen nicht mehr, putze nur noch mal drüber, gehe etwas spazieren und sehe zu, dass ich da wieder weg komme, oder Zeiten abpasse, wo er nicht vor Ort ist (was SEHR selten ist).

Bisher hab ich mich immer wieder berappelt, aber diesmal scheint das Fasse einfach über zu laufen und ich merke, es geht mir an die Psyche. Andererseits gibt es im Umkreis in erreichbarer Nähe in der Tat leider keinen Stall, der das bietet, was dieser bietet.
Ein einzig wirklich sehr nett geführter Offenstall fällt mir ein, der sehr gut durchdacht und sehr gut geführt ist. Meine beste Freundin steht dort schon seit einigen Jahren und ist sehr zufrieden, hab sie dort schon sehr oft besucht und mich auch schon oft mit den SB's dort unterhalten.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich nicht schon längst dahin gewechselt bin.......

Nun, mein Wallach ist leider sehr rangniedrig und ich habe große Sorge, dass er nicht so an's Heu kommt wie er müsste. Es gibt dort reichlich Liegefläche, da würde ich mir jetzt wenig Gedanken machen, dass er nicht zur Ruhe käme. Aber das Futter... Es wird aus computer gesteuerten Raufen gefüttert, die sich mehrfach am Tag öffnen und auch in der Nacht. Die Fresspausen dauern maximal 3 Stunden (in der Nacht), was ich ja eigentlich spitze finde und es gibt mehrere Raufen mit 2 oder 3 Fressplätzen mehr, als Pferde ranpasen. Und eine Strohraufe ist immer auf.

Ich hatte ihn vor vielen Jahren schon einmal in einem Offenstall, da hat's leider nicht so gut funktioniert. Allerdings gab es da meiner Meinung nach zu wenig Fressplätze, eine zu schnelle Eingewöhnung (eigentlich gar keine, rein in die Herde und sieh zu wie du klar kommst) und zu wenig Ausweichmöglichkeiten für die eher rangniedrigeren Tiere. Von dort aus bin ich in den jetzigen reinen Boxenstall gewechselt, der im Grunde kleine Mini-Offenställe für die Nacht für jedes einzelne Pferd hat (gut 40 m2 pro Pferd pro Box, das ist natürlich Luxus).

Ich würde persönlich am liebsten eher heute als Morgen mein Pferd packen und in diesen Offenstall wechseln. Allerdings habe ich Sorge, dass ich damit nur MIR und nicht dem Pferd einen Gefallen tun werde.. Die Eingewöhnung dort würde über Wochen stattfinden - erst im "Separé" mit Kontakt zur Herde und neben der Weide "zur Herde", dann dürfte er irgendwann zur Weide mit zur Herde, dann irgendwann auch mit auf den Paddock nach der Weide und erst nach einigen Wochen dürfte er auch komplett 24 h bei der Herde stehen.

Problem ist.. wenn es dort nicht klappt, hab ich hier echt einfach keine Alternative, die mir für mein Pferd gefallen würde (wie gesagt, entweder schlechtes Futter, zu wenig Auslauf oder oder oder...) und ich kenne hier im Umkreis nahezu alle Ställe :-( Und zurück würde ich dann auf keinen Fall gehen wollen.

Was würdet ihr machen? Weiterhin die Faust in der Tasche, weil's dem Pferd so gut geht? Oder würdet ihr es wagen? Ich hab Sorge, irgendwann doch die Nerven zu verlieren und dann steh ich eh auf der Strasse mit dem Pö...

LG SansSoucie


SansSoucie


12.08.2019 - 11:40
harburgerin

So wie du die Situation schilderst tust du mit dem Wechsel dir und dem Pferd einen Gefallen.
Du scheinst so auf zu sein, dass dein Pferd auch nichts mehr von dir hat.
Und es ist Hobby, teuer - ich bliebe in keinen Stall mit, der mir eine solche Situation böte.

Und wenns in dem Offenstall nicht klappt, kannst du zuerst versuchen mit Heucobs nachzusteuern und dann weitersehen.
Und wenn es gar nicht geht... meist tut sich dann doch noch eine weitere Tür auf.


12.08.2019 - 11:48
Graupony

Im anderen Stall anfragen, ob Du kurzfristig kommen dürftest und mit der Sicherheit im Rücken doch erst nochmal so richig auf den Tisch hauen beim jetzigen SB?

(Theoretisch darf er Dich nicht von jetzt auf gleich rauswerfen, aber ich weiß, daß Theorie manchmal keine Bedeutung hat.)

Wobei solche Menschen für mich inzwischen ein No-Go sind.
Und "Erfolge" leider meist nur von kurzer Dauer.

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