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Das leidige Stallthema, Staub, schlechte Luft und COB ... [Hits: 1461]

Ihr Lieben,

einige haben ja hier mitbekommen, dass ich gerade erst in einen neuen Stall gewechselt bin. Das war ja quasi mein (bzw. Unser, den Ponymann beziehe ich natürlich mit ein :-D) Einstieg in die tolle Koppel hier!

Tja.. und nu ist guter Rat mal wieder teuer und es beschäftigen mich zwei Themen, zu denen ihr vielleicht wieder so hilfreiche Ideen habt wie das letzte Mal:

1.) Als ich in den jetzigen Stall zog habe ich extra gefragt, ob Fenster und Tore etc.. offenbleiben über Nacht. JA, war die Antwort. Ich hätte die Frage präzisieren müssen, ob das auch für den Winter gilt *augenverdreh* Die Fenster werden nicht komplett geschlossen, ein großer Spalt ist noch offen, aber es reicht einfach nicht. Und das Tor wird über Nacht geschlossen, bei Frost auch tagsüber. Die Tränken könnten ja einfrieren *nochmehrAugenverdreh* Die Möglichkeit, die Tränken auszustellen und aus Bottichen zu tränken (was Viele eh machen, weil besser) wird ausgeschlossen. Lieber alles verrammeln und die Pferde im Mief stehen lassen *ausflipp*

Naja gut, jetzt ist es wie es ist. Ein anderer Wallach im Stall hat auch COB, allerdings so schlimm, dass er sich die Seele aus dem Leib hustet und hörbar nach Luft ringt. Das ist auch jetzt mit der einsetzenden Kälte schlimmer geworden, wo der Stall mehr und mehr verriegelt wird. Kann man sich kaum mit anhören, es bricht einem das Herz und die arme Besitzerin ist auch verzweifelt und leidet sehr mit.
Da sehe ich natürlich evtl. noch die Chance, zumindest vorübergehend Besserung für die Ponies zu erzielen. Da ja zwei Pferde an COB leiden und die zwei sich gut verstehen wäre es natürlich das Einfachste, für die Zwei irgendwo provisorisch für den Winter einen Mini-Offenstall oder sowas zu errichten. Eigenleistung und eigene Bezahlung setze ich voraus, keine Frage. Platz dafür wäre da, ich hätte da schon was im Auge. Ich werde die Besitzerin von dem anderen Wallach darauf nachher ansprechen. Sie kann es sehr gut mit dem SB, ist auch schon sehr lange dort. Vielleicht haben wir die Chance, da was zu bewirken. Wie würdet ihr das Gespräch mit dem SB angehen? Fallen euch gute Argumente ein?
Klar, gute Argumente stehen im Stall und atmen schlecht. Aber davon hat der SB keine Ahnung, mit medizinischen Fakten brauche ich ihm also wohl nicht kommen...

Und die zweite Frage die mich beschäftigt:

Ich habe zwar schon begonnen nach Ställen zu schauen und sehe mir am Freitag z. B. schon etwas sehr Vielversprechendes an. Aber.. nur weil es super klingt, muss es das vor Ort ja nicht sein und ich werde dieses Mal einen ganze Fragenkatalog mitnehmen und versuchen, einen solchen Reinfall wie jetzt möglichst zu vermeiden so gut es geht. Es kann also sein, dass wenn der SB kein Einsehen mit uns hat und weiter alles verrammelt, wir noch eine Weile dort aushalten müssen. Ich überlege hin und her, wie ich den Ponymann vor Schlimmerem bewahren kann. Ich reiße mir schon den A.. auf und bewege ihn am Abend so lange und viel an der frischen Luft wie es geht, sehe zu das er am Abend erst sehr spät in den Stall kommt etc.. Aber irgendwann muss er da halt rein. Er steht natürlich schon auf Leinstroh und bekommt Heulage. Ich inhaliere täglich und gebe ihm gerade frischen Meerettich als Kur. Hustenkräuter wie den bei uns bewährten Ewalia-Halswohlsaft, oder Breathpowder bekommt er Kurweise. Habt ihr noch Ideen, was ich tun kann? Solekammer? Hat da jemand Erfahrungen? Hab schon überlegt, ihm einen Staub-Nüsternschutz im Stall anzuziehen, aber das ist wohl mehr Tierquälerei als wirklich nützlich.. Aber wenn man verzweifelt ist, kommen einem die dollsten Idee.
Habt ihr noch Tipps, wie ich Schlimmeres verhindern kann? Noch hat er "nur" einen Bronchospasmus. Ich möchte nicht zusehen und warten, bis er dämpfig wird.
Klar, wir würden auch in eine Übergangslösung ziehen zur Not. Aber auch die will erstmal gefunden werden und auch die muss besser sein als jetzt, sonst kommen wir vom Regen in die Traufe...

Mein Freund hat einen Reitstall vor der Haustür. Wäre sooo praktisch. Es gibt einen schönen kleinen Offenstall mit riesigem Waldpaddock und die Pferde bekommen dort nur Heulage - kleine Gruppe. Klingt super, nicht wahr? Aber der SB hat sowas von einen an der Birne.. da stehen regelmässig Polizei und Krankenwagen vor der Tür... *seufz* Wobei ich aus Verzweiflung schon überlegt habe, ihn für den Übergang dorthin zu bringen, wenn gar nichts geht. Soweit isses schon.... *grmpf*

LG eine besorgte SansSoucie, die jetzt ihrem Tierarzt auf die Füsse treten wird, weil er sie gestern vergessen hat zurück zu rufen wegen einer Bronchoskopie.. Böser Tierarzt ;-)

SansSoucie


27.11.2019 - 12:01
p.k.

Manchmal hilft der Hinweis, dass "der Tierarzt... gesagt hat"
Eigenleistung und Eigenfinanzierung des ggfs. Einrichten/Umbaus einer Location zum Offenstall betonen.
Nicht als Kritik an der geltenden Praxis formulieren, sondern halt die eigenen Pferde als "Krank, deshalb Sonderfall" darstellen.

Für künftige Stallbesichtigungen:

Wenn ich rauskriegen wollte, ob die Pferde auch bei "schlechtem Wetter" oder Regen rauskommen, habe ich es genau anders rum formuliert " Aber bei Regen kommen die im Winter doch nicht raus...?"

Pferdeleute haben ja alle mehr oder weniger einen am Dach, und jeder SB und jeder Einsteller... Wenn die Bedingungen in dem Offenstall passend sind - immer von dem was man aktuell sieht ausgehen, nicht von "x und y wird noch gemacht/gebaut/angelegt" !!! - vielleicht abwägen, ob der Knall des SBs für einen selbst bzw. das Wohl des Ponys "relevant" ist.

Viel Erfolg!


27.11.2019 - 12:12
Graupony

Den Reitstall vor der Haustüre würde ich mal schön bleiben lassen.
Wegen "Kappe kaputt" des SB hast Du ja gerade erst gewechselt ;)

In welcher Gegend suchst Du denn?

Hier bei uns gäbe es wohl die Möglichkeit Deinen Ponymann vorübergehend unterzubringen.
Ein Reha-Stall, der sich auch auf "Atemwege" spezialisiert hat. Noch recht neu und mit sehr viel Engagement dabei. Kenne ich aber nur vom Hörensagen und war nicht vor selbst vor Ort.
Einstellplätze dort sind nicht frei - aber Rehaplätze. Solekammer etc. vorhanden.

Ich habe meine Isi-Stute nach OP auch für 3 Monate "weggeparkt", weil ich sie zu Hause nicht entsprechend halten konnte. Da war der Fokus nur auf "Knast" und "möglichst geringe Entfernung" - bin aber im Nachhinein immer noch froh, daß ich das nicht zu Hause mit den vorhandenen Gegebenheiten durchgezogen habe!
Und die 3 Monate gingen um wie im Flug.
Du hättest dann auch mehr Zeit, um was Neues für ihn zu suchen, wenn Du nicht mehr täglich inhalieren und reiten müßtest.

Falls das übergangsweise was für Dich ist, schicke ich Dir den Kontakt per Mail.

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